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FIFA 18 Ultimate Team mit eSports-Trikots

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Bei den meisten Mannschaftssportarten tragen die Spieler die gleiche Kleidung, um sich vom anderen Team zu unterscheiden, und damit das eigene Team einen auf den ersten Blick erkennt. Das ist natürlich auch beim Fußball nicht anders. Die Trikotsets der Mannschaften werden auch in virtuellen Spielen wie FIFA 2018 übernommen. Doch jetzt gibt es eine Neuheit. Bei FIFA 18 sind nun erstmals auch Trikotsets von eSports-Mannschaften wie Fnatic, Vitality und Team Liquid mit dabei.

Warum haben die Hersteller des neuen Fifa-Spiels sich dafür entschieden, nun auch eSports-Trikots mit aufzunehmen? Diese Entscheidung hat sicherlich viel mit der wachsenden Popularität von eSports zu tun. FIFA spricht durch diese Entscheidung nämlich nicht nur etablierte FIFA-Spieler an, sondern auch eSports-Fans. Eine Studie hat herausgefunden, dass Gamer und eSports-Fans durchaus unterschiedliche Interessengebiete haben. Durch die Einbindung von eSports-Elementen kann das neue FIFA-Spiel also ein größeres Publikum ansprechen.


Trikotsets helfen Fans dabei, ihre Zugehörigkeit auszudrücken und ihr Team zu unterstützen. Das ist nicht nur bei traditionellen Sportarten wie Fußball, sondern auch bei eSports so. eSports ist aber nicht nur an Sportspiele wie Fantasy Football gebunden. Turniere werden auch für Spiele wie Counter Strike oder Dota 2 abgehalten. Im Grunde möchten Fans aber immer das Gleiche: Man will über die aktuellen Punktestände auf dem Laufenden gehalten werden und natürlich möchte man, dass das Lieblingsteam gewinnt. Für eSports-Fans, deren Lieblingsspiele nicht in anderen Spielen wie FIFA vertreten sind, kann das Abschließen von Online-Wetten auf eSports-Turniere eine gute Alternative sein, das eigene Team zu unterstützen.

Alan Brin, Trainer des französischen FIFA-Spielers PSG Daxe, ist einer der Pioniere auf dem Gebiet eSports. Er ist der Meinung, dass es sich dabei um eine richtige Sportart handelt. Harte Arbeit, ein gesunder Lifestyle, Disziplin, Willensstärke und Respekt gehören alle mit dazu, wenn man ein erfolgreicher Spieler werden möchte. In dieser Hinsicht unterscheidet sich eSports also kaum von herkömmlichen Sportarten. Südkorea, die Vereinigten Staaten und Brasilien sind nur einige der Länder, die es deshalb als echte Sportart anerkennen. In den USA bekommen Spieler aus anderen Ländern für Turniere sogar ein Sportlervisum ausgestellt.

Aber in anderen Teilen der Welt, so auch in Deutschland, haben sie noch immer einen schweren Stand. Der DOSB erkennt sie nämlich nicht als echte Sportart an. Dabei sind die Argumente, die dafür angeführt werden, relativ leicht zu widerlegen. Beispielsweise wird eSports vorgeworfen, dass es kaum motorische Aktivität gibt. Jedoch ist das bei anerkannten Sportarten wie Schach und Schießen nicht anders. EAs Entscheidung, eSports-Trikotsets mit in das neue FIFA-Spiel zu integrieren, könnte ein wichtiger Schritt für die Unterhaltungsform sein.

Die Trikotsets von Fnatic, Vitality und Team Liquid können im Ultimate Team Modus freigeschaltet werden. Für echte Fans des eSports ist der Schritt von FIFA auf jeden Fall eine spannende Entwicklung in die richtige Richtung.




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