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Sponsored Post: Neues aus der eSport FIFA- und Fußball-Welt

Sponsored Post: Neues aus der eSport FIFA- und Fußball-Welt

Weltweit verfolgen Millionen Menschen die Wettbewerbe und Turniere von eSportlern im Internet oder in Stadien. Die Games heißen neben FIFA auch League of Legends, Dota 2 oder Counter-Strike. Nicht nur die eSport Fans wachsen, sondern auch die weltweiten Umsätze in dieser Branche: Nach der Schätzung eines Marktforschungsinstitutes lagen die Umsätze 2015 bei rund 325 Millionen Dollar (280 Millionen Euro) , 2017 schon bei rund 655 Millionen Dollar und 2018 über 800 Millionen Dollar.

Kein Wunder also, dass bei diesem Boom auch viele Fußballvereine auf den eSport-Zug aufspringen. Die Vereine sind sich einig, dass es heute schwierig ist, besonders junge Leute nur über den klassischen Sport zu erreichen. Sie alle erhoffen sich durch den eSport langfristige Unterstützung im Kerngeschäft des realen Fußballs.

Im eSport mischen auch schon viele Fußball Bundesligavereine mit. Beispielsweise Schalke 04. Der Verein hat die besten Chancen in der Königsklasse Champions League mitzumischen. Das bezieht sich allerdings auf den eSport FIFA 19. Laut Spiele-Hersteller EA Sports kehrt diese zurück und soll ab März 2019 starten. Vermutlich wird dann das große Finale dieser eSport-Königsklasse – wie beim realen Vorbild – in Madrid stattfinden. Bitter wird es allerdings nach der Auflösung der Partnerschaft (Konami und Uefa) für die Konkurrenz-Simulation PES (Pro Evolution Soccer). Denn diese Auflösung bedeutet, dass sie bei PES 2019 keine offizielle Lizenz mehr für die Europa- oder Champions- League und auch für Supercup haben. Einziger Lizenzinhaber der wichtigsten Fußall-Lizenzen ist dann EA Sports.

Das Finale der CL wird am 31. Mai 2019 stattfinden. Das ist genau ein Tag vor dem Finalspiel der realen Fußball Champions League in der spanischen Hauptstadt Madrid. Mitmachen lohnt sich, denn dem Gewinner winken 100.000 Dollar als Preisgeld, weitere 180.000 Dollar werden ebenfalls vergeben. Außerdem können wichtige Punkte der insgesamt 850 GSP (Global Series Points) gewonnen werden, mit denen sie sich für den FIFA eWorld Cup qualifizieren können. Nur die besten 60 Player schaffen es in das Turnier. Der eWorld Cup ist auch eine spannende Gelegenheit für die Wettfans. Denn sie können bei Buchmachern Wetten abschließen. Welche Anbieter eSport Wetten im Portfolio haben, kann man unter diesem Link nachlesen.

Ein weiteres Gaming-Highlight in diesem Jahr wird die neu eingeführte ePremier League sein. Damit folgt die britische Liga der eDivisie (Niederlande) und der eLique Un (Frankreich). Diese Länder sind Deutschland weit voraus, denn in jedem dieser Länder sind die Fußball-Erstligisten verpflichtet, einen eSport Gamer für die FIFA-verbandseigene Liga aufzustellen.

eSoccer bald mit Ligasystem

Wie bereits erwähnt wächst der eSport ständig und mittlerweile sind sechs Bundesliga-Fußballvereine aus der ersten und zweiten Liga im eSport engagiert. Auch die anderen europäischen Vereine wie Paris Saint-German, Manchester City, AS Monaco oder AS Rom ziehen im eSport nach.

Ein Engagement für den eSport Fußball war allerdings beim DFB Anfang des Jahres fast ausgeschlossen. Der Präsident des Deutschen Fußball Verbandes Reinhard Grindel war der Meinung, dass Fußball auf den grünen Rasen gehört und nichts mit anderen computermäßigen Dingen zu tun hat. Damals war er auch noch der Meinung, dass es „eine absolute Verarmung sei, dass immer mehr Jugendliche lieber zum Controller als zu den Fußballschuhen greifen.“ Meinungen können sich ändern Drum ist es auch nicht verwunderlich, dass der DFB aufgrund der sinkenden Mitgliederzahlen im Jugendbereich, zu dem Ergebnis gekommen ist, konkrete eSport-Pläne umzusetzen.

Die Verantwortlichen beim DFB sind sich darüber einig, dass alle Bemühungen und Planungen nur dem eSport (FIFA 19 und PES) gelten werden. Andere beliebte und populäre Gaming Titel wie League of Legends, Counter-Strike: Global Offensive, oder Dota 2 sind ausgeschlossen, da es sich um keine Fußballspiele handelt. Der DFB will in naher Zukunft für den eSport Fußball auf den fahrenden Zug mit einem verbandseigenen Ligasystem aufspringen. Kein Wunder, denn in Deutschland gibt es ohnehin schon viele Turniere in FIFA und PES und an diesen Wettbewerben nehmen unter anderem auch Spieler teil, die bei den Bundesliga-Fußballvereinen unter Vertrag stehen.

Die Spieler sollen – so Grindel – für die virtuelle Fußballmeisterschaft ihr Game Play als erstes auf Landes-, danach auf Regional- und zuletzt auf Bundesebene bestreiten. Falls es keine Meinungsänderung gibt, wird der eSport schon bald in der Satzung des Deutschen Fußball Bundes verewigt. Das ist Voraussetzung, um die eSport (eSoccer)-Pläne Realität werden zu lassen. Allerdings bedeutet das auch, dass das geplante Konzept erst nach dem nächsten DFB-Bundestag umgesetzt werden kann und der ist Ende September 2019. Kommt es zu einer Satzungsänderung, bedeutet dies grünes Licht für verbandseige neue eSoccer-Ligen in Deutschland.




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